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Immobilienpreise und Marktberichte

Spanien
El mercado inmobiliario se recupera, pero estamos lejos de los niveles de los años del boom
Immobilienportal Fotocasa.es vom 13. Februar 2018
ps. Das Fazit der Pressemitteilung lautet, dass sich der Immobilienmarkt erholt, aber man noch weit entfernt sei vom Niveau der Boom-Jahre. Zugenommen hat die Zahl der Käufe und Verkäufe um 14,6 %, der höchste Anstieg seit 2008, so die Feststellung des spanischen Statistikamtes.
Fotocasa führt die positive Entwicklung auf das Wirtschaftswachstum und die höhere Beschäftigung zurück. Die Preise seien übers Jahr 2017 um 5,1 % gestiegen, dies sei der höchste Anstieg seit 2007. Der Wohnungsmarkt entwickle sich langsam und moderat – „de forma lenta y moderada”, erklärt die für die Studie zuständige Fotocasa- Direktorin Beatriz. Sie weist darauf hin, dass die Erholung des Immobilienmarktes alle comunidades autónomas betreffe, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität, an der Spitze finden sich Castilla-La Mancha mit 24,7 %, die Comunidad de Madrid mit 18,9 % und die Comunitat Valenciana 18,1 % an der Spitze.

Spanien
Las dos velocidades del precio de la vivienda en España: 12 comunidades en las que sube y 5 en las que baja
businessinsider.es vom 13.2.2018
ps. Die schon im vorigen Artikel erwähnte Studie von Fotocasa wird dahingehend interpretiert, dass es bei den Immobilienpreisen zwei Geschwindigkeiten gibt, wobei es in 12 Comunidades Autónomas steigende und in fünf CC.AA fallende Preise gibt. Zu den letzteren gehören Cantabria, Navarra, Galicia, Asturias und die Extremadura. Auf den Balearen habe es einen Preisanstieg von 16,8 % gegeben.

Spanien
El precio de la vivienda subió un 3,6% en enero
El País vom 6. Februar 2018
ps. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2017 sind die Preise spanienweit im Schnitt – subida media a nivel nacional – um 3,6 % angestiegen, wird in diesem Artikel mit Bezug auf die Bewertungsgesellschaft TINSA festgestellt. Schaut man genauer hin, gibt es bei den Teilbereichen „capitales y grandes ciudades“ einen Anstieg von 5,1 % und bei den „islas Baleares y Canarias“ von 4,1 %, In den „áreas metropolitanas“ um 3,2 %, an der „costa mediterránea“ um 3 %, in den „localidades más pequeñas“, also auf dem Dorf, um 0,9 %. Seit dem Tiefststand in der Immobilienkrise seien die Preise im Durchschnitt um 7,6 % angestiegen.
Damit seien die Preise 38,3 % unter dem Preismaximum im Jahr 2018.
Im Hinblick auf die historischen Höchstpreise an der Mittelmeerküste sei festzustellen, dass sich dieser Markt nur langsam erhole – la evolución en el mercado residencial sigue siendo lenta – und die Preise um 47 % tiefer liegen. Am besten hätten sich die Balearen und Kanaren gehalten – las regiones que mejor se han mantenido en la crisis – mit einem Rückgang von 24,1 % in den letzten zehn Jahren.

Italien
“Istat, il valore delle case è salito del 76% dal 2001 a oggi”: http://www.ilsole24ore.com/art/casa/2018-02-01/istat-valore-case-sale-76percento-2001-oggi-124217.shtml?uuid=AEYBGksD
Ilsole24ore vom 1. Februar 2018
ps. Das italienische Statistikamt wird mit der Feststellung zitiert, dass der Wert der Häuser seit 2001 um 76 % gestiegen ist. Das hört sich für Hausbesitzer nicht schlecht an. Das Amt stellte aber auch fest, dass das Ergebnis zwischen 2011 und 2016 negativ war. In 2017 gab es noch einen geringen Preisrückgang. Wer kurz vor oder zu Beginn der Krise gekauft hat, dürfte einen hohen Wertverlust erlitten haben.
Diese Immobilienkrise sei insbesondere für Familien sehr hart gewesen, da diese fast ihr gesamtes Vermögen in die eigene Wohnung investiert haben. Immerhin, darauf wurde an dieser Stelle schon öfters darauf hingewiesen, hat sich aber die Zahl der Transaktionen stark erhöht. Die Frage am Ende des Artikels lautet: Wird sich das Jahr 2018 positiv auf die Hauspreise auswirken, wie es bei den Verkaufszahlen schon passiert ist? In einem Jahr wissen wir mehr, wird man anfügen können, sicherlich u. a. von der weiteren Zinsentwicklung und vom Ergebnis der Wahlen im März abhängig.

Frankreich
Pouvoir d’achat immobilier: Marseille au top, Bordaux fait flop
lefigaro.fr vom 30.1.2018
km. Der Artikel befasst sich mit der Kaufkraft bei Immobilien. Wie viele Quadratmeter Eigentum konnte sich eine Normalverdiener-Haushalt 2011 leisten, wie viel heute? In welchen Städten ist sie zurückgegangen, in welchen gestiegen? Im Vergleich zu 2011 schneidet beispielsweise Strasbourg gut ab: 2011 konnte sich ein Haushalt 40 m² leisten, heute 28 % mehr, nämlich 51 m². In Paris sind es, wen wundert es, nur 22 m², dagegen sind es in Marseille sogar 55 m².

Italien
Casa, nel 2017 prezzi di vendita in lieve calo
Corriere della Sera vom 18. Januar 2018
ps. Die Immobilienpreise sind im Jahr 2017 um durchschnittlich 0,5 % gefallen. Damit sei eine gewisse Stabilität erreicht – raggiunta stabilità. Der Artikel bezieht sich auf einen Bericht des Osservatorio di Immobiliare. Mit Stand Dezember 2017 beträgt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Italien – a nivello nazionale – 1.898 Euro. Allerdings gab es in den einzelnen Gemeinden und Gebieten unterschiedliche Entwicklungen. In der Hauptstadt Rom gaben die Preise um 2,9 % nach und in Neapel um 2,2 %. Dagegen stiegen die Preise in Mailand um immerhin 0,6 %.
Der Quadratmeter kostete in Rom und Mailand durchschnittlich circa 3.200 Euro und in Neapel circa 2.600 Euro. Für die genannten Metropolen wird von einer wachsenden Nachfrage ausgegangen.

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