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Solarzellen

Interaktive Europa-Karte

Mit einer interaktiven Europa-Karte der EU-Kommission lässt sich ermitteln, wie viel Strom auf dem Dach produziert werden kann. Diese Karte ist zu finden unter http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/.
Für jede Stadt in Europa wird anhand der durchschnittlichen Sonnentage die mögliche Energieproduktion in Kilowattstunden berechnet. Und wer in einem südlichen Land eine Immobilie besitzt, kann bekanntermaßen mehr Energie erzeugen als beispielsweise in Deutschland mit weniger Sonnenstunden. Die Ausgangsleistung einer gegebenen Photovoltaikanlage (PV-Anlage) kann dann berechnet werden, wenn folgende Informationen über die Anlage eingeben werden (die folgenden Angaben sind von der genannten Internet-Seite gekürzt übernommen): – PV Technologie: Die Leistung von PV Modulen hängt von der Temperatur ab, aber die genaue Abhängigkeit variiert für verschiedene Arten von PV Modulen. Für kristalline Silizium Module (die im Augenblick gebräuchlichste Technologie) können die Verluste aufgrund von Temperatureffekten berechnet werden, während dies hier für andere Technologien noch nicht möglich ist. – Spitzenleistung oder installierte Leistung der Anlage: Die vom Hersteller angegebene Leistung der PV Anlage unter Standardtestbedingungen (konstante Sonneneinstrahlung 1kW/m2 in der Ebene der Anlage und einer Modultemperatur von 25°C).
Neigungswinkel: Winkel zwischen PV-Modul und der Horizontalen.
Ausrichtungswinkel: Winkel zwischen PV-Modul und Süden. -90 Grad entspricht Osten, 0 Grad Süden und 90 Grad Westen.
Leistungsverhältnis/geschätzte Systemverluste: Das Leistungsverhältnis ist das Verhältnis der tatsächlichen an das Elektrizitätsnetz abgegebenen Ausgangsleistung der Gesamtanlage zu der Leistung, die verlustfrei erzeugt würde (ohne Temperatureffekte, Abschattung, Verluste in Kabeln und Wechselrichtern). Ein Verhältnis von 0.8 kann erwartet werden, wenn die Abgleichung zwischen Anlage und Wechselrichtern sehr gut ist und keine Abschattung auftritt. Das Verhältnis sollte auch für kleinere Anlagen (mit weniger optimaler Anpassung des Wechselrichters) noch zwischen 0.7 und 0.75 sein. Falls die Anwendung die Verluste aufgrund der Temperatureffekte berechnen kann (bisher nur für kristalline Silizium Module) brauchen Sie nur die geschätzten Verluste für Kabel und Wechselrichter einzugeben. Der Vorgabewert ist 15%. Dieser Wert ist kleiner, falls Sie einen sehr effizienten Wechselrichter haben. In einigen Anwendungen sind die Neigungs- und Ausrichtungswinkel vorgegeben, z.B. falls die PV-Module in ein bestehendes Dach integriert werden. Falls Sie jedoch die Möglichkeit haben, die Neigung und/oder die Ausrichtung zu wählen, dann kann diese Anwendung auch die optimalen Neigungs- und Ausrichtungswinkel berechnen (unter der Annahme fester Winkel für das gesamte Jahr).

Im übrigen wird darauf hingewiesen, dass die Berechnung der Ausgangsleistung die durchschnittliche Sonneneinstrahlung für den ausgewählten Ort benutzt. Man sollte dabei daran denken, dass die tatsächlichen Wetterbedingungen die Ausgangsleistung stark verändern können. Die tatsächliche Ausgangsleistung kann aufgrund ungewöhnlicher Wetterlagen für einen Zeitraum bis zu 100% kleiner oder größer sein als die Berechnung hier.
9.8.2007ps

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